Lore Krüger

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Lore Krüger

* 11.3.1914 in Magdeburg † 03.03.2009 in Berlin

Geb. als Lore Heinemann, Tochter eines Dipl.-Ingenieurs, Oberschule, einige Semester Geschichte in Paris, erlernter Beruf Porträtfotografin, April 1933 als Jüdin Emigration nach GB, März 1934 nach Spanien, Mai 1935 nach Paris, setzte dort ihre Ausbildung zur Fotografin beider Bauhauskünstlerin Florence Henry fort, antifaschistische Arbeit innerhalb der KPD-Emigration, 1936 Solidaritätsaktionen für das republikanische Spanien, 1938 Zusammenleben und spätere Heirat mit Ernst Krüger, Mai 1940 Internierung im Lager Gurs, Mai 1941 Emigration nach Mexiko, nach Kaperung durch ein holländisches Kanonenboot nach Trinidad gebracht, mit Hilfe Angehöriger der Lincoln-Brigade in die USA, Verbindung zu Kurt Rosenfeld und zu amerikanischen antifaschistischen Kreisen sowie deutsch-amerikanischen Gewerkschaften (Emergency Conference), Mitarbeit an der Zeitschrift »The German American«, Bewegung »Freies Deutschland« in den USA,

Anfang Dez. 1946 über Odessa und Moskau Rückkehr nach Deutschland, tätig als Literaturübersetzerin, freiberufliche Dolmetscherin.

Autobiografie

  • Lore Krüger: Quer durch die Welt – das Lebensbild einer verfolgten Jüdin, Schkeuditzer Buchverlag, 2012, 155 S., ISBN 978-3-935530-96-5. Rezension

Weblinks