Hermann-Ernst Schauer: Unterschied zwischen den Versionen

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Sohn eines Offiziers, Abitur in Rostock,  
November 1939 freiwillige Meldung zur Wehrmacht, Besuch der Kriegsschule in Potsdam, 1941 Leutnant, Teilnehmer am Überfall auf die UdSSR, Juli 1941 bei Berdishew (Ukraine) in sowjetische Kriegsgefangenschaft, Teilnehmer an der ersten Konferenz antifaschistischer Offiziere im Mai 1942 im Lager Jelabuga, am 11./12.7.1943 Teilnehmer an der Gründungskonferenz des NKFD in Krasnogorsk,  Gründungsmitglied  des  BDO,  Mitunterzeichner  der  Gründungsdokumente  und  des »Aufrufes an die deutschen Generale und Offiziere! An Volk und Wehrmacht!« vom 12.9.1943, von März 1944 bis zur Befreiung Belorusslands im Juli 1944 gehörte er zu einer der beiden durch Fallschirm abgesetzten Agitationsgruppen des NKFD, die im Hinterland der 9. deutschen Armee vom Partisanenwald  aus  unter  den  deutschen  Soldaten  für  eine  rasche  Beendigung  des  Krieges  wirkten,  im Herbst 1945 kehrte er nach Deutschland zurück, Redakteur u. Reporter beim Berliner Rundfunk, wissenschaftlischeer Mitarbeiter des Ministers für Kultur der DDR.  
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November 1939 freiwillige Meldung zur Wehrmacht, Besuch der Kriegsschule in Potsdam, 1941 Leutnant, Teilnehmer am Überfall auf die UdSSR, Juli 1941 bei Berdishew (Ukraine) in sowjetische Kriegsgefangenschaft, Teilnehmer an der ersten Konferenz antifaschistischer Offiziere im Mai 1942 im Lager Jelabuga, am 11./12.7.1943 Teilnehmer an der Gründungskonferenz des NKFD in Krasnogorsk,  Gründungsmitglied  des  BDO,  Mitunterzeichner  der  Gründungsdokumente  und  des »Aufrufes an die deutschen Generale und Offiziere! An Volk und Wehrmacht!« vom 12.9.1943, von März 1944 bis zur Befreiung Belorusslands im Juli 1944 gehörte er zu einer der beiden durch Fallschirm abgesetzten Agitationsgruppen des NKFD, die im Hinterland der 9. deutschen Armee vom Partisanenwald  aus  unter  den  deutschen  Soldaten  für  eine  rasche  Beendigung  des  Krieges  wirkten,  im Herbst 1945 kehrte er nach Deutschland zurück, Redakteur und Reporter beim Berliner Rundfunk, wissenschaftlischeer Mitarbeiter des Ministers für Kultur der DDR.  
  
 
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Aktuelle Version vom 19. März 2017, 13:06 Uhr

Datei:Hermann-Ernst Schauer.png
Erich Weinert (Mitte) im Gespräch mit Oberstleutnant Alfred Bredt (links), Oberst Luitpold Steidle (dahinter) und Leutnant Hermann-Ernst Schauer (rechts)

Hermann-Ernst Schauer

* 28.1.1923 (Merseburg/Saale) † 14. Dezember 2011 in Berlin

Sohn eines Offiziers, Abitur in Rostock, November 1939 freiwillige Meldung zur Wehrmacht, Besuch der Kriegsschule in Potsdam, 1941 Leutnant, Teilnehmer am Überfall auf die UdSSR, Juli 1941 bei Berdishew (Ukraine) in sowjetische Kriegsgefangenschaft, Teilnehmer an der ersten Konferenz antifaschistischer Offiziere im Mai 1942 im Lager Jelabuga, am 11./12.7.1943 Teilnehmer an der Gründungskonferenz des NKFD in Krasnogorsk, Gründungsmitglied des BDO, Mitunterzeichner der Gründungsdokumente und des »Aufrufes an die deutschen Generale und Offiziere! An Volk und Wehrmacht!« vom 12.9.1943, von März 1944 bis zur Befreiung Belorusslands im Juli 1944 gehörte er zu einer der beiden durch Fallschirm abgesetzten Agitationsgruppen des NKFD, die im Hinterland der 9. deutschen Armee vom Partisanenwald aus unter den deutschen Soldaten für eine rasche Beendigung des Krieges wirkten, im Herbst 1945 kehrte er nach Deutschland zurück, Redakteur und Reporter beim Berliner Rundfunk, wissenschaftlischeer Mitarbeiter des Ministers für Kultur der DDR.

Literatur

  • Wolff, Willy: An der Seite der Roten Armee, Zum Wirken des Nationalkomitees »Freies Deutschland« an der Sowjetisch-Deutschen Front 1943-1945, Militärverlag der DDR Berlin 1982

(Qu/Lit. 108)

Weblinks