Elvira Eisenschneider: Unterschied zwischen den Versionen
Aus DRAFD Wiki
Hajog (Diskussion | Beiträge) K (1 Version importiert) |
Hajog (Diskussion | Beiträge) K |
||
Zeile 3: | Zeile 3: | ||
22.4.1924 (Fischbach an d. Nahe) – Frühj. 1944 | 22.4.1924 (Fischbach an d. Nahe) – Frühj. 1944 | ||
− | 1935 politisches Asyl in der UdSSR, Internationalen Kinderheim in Iwanowo, Komsomol, 1941 Abbruch eines Studiums am Literaturwissenschaftlichen Institut Moskau und Ausbildung zur Sanitäterin, danach erneut Studium an einer Technischen Hochschule, meldete sich 1942 freiwillig zur Roten Armee, erhielt eine Ausbildung als Aufklärerin und wurde mehrmals kurzfristig zur Unterstützung von Partisaneneinheiten eingesetzt, im Frühjahr 1943 sprang sie mit dem Fallschirm hinter der Frontlinie ab, ihr gelang es, sich bis zur Pfalz durchzuschlagen und dort Kontakte mit Widerstandsorganisationen aufzunehmen, wurde sie von der Gestapo festgenommen und wahrscheinlich 1944 ermordet. | + | 1935 politisches Asyl in der UdSSR, Internationalen Kinderheim in Iwanowo, Komsomol, 1941 Abbruch eines Studiums am Literaturwissenschaftlichen Institut Moskau und Ausbildung zur Sanitäterin, danach erneut Studium an einer Technischen Hochschule, meldete sich 1942 freiwillig zur Roten Armee, erhielt eine Ausbildung als Aufklärerin und wurde mehrmals kurzfristig zur Unterstützung von Partisaneneinheiten eingesetzt, im Frühjahr 1943 sprang sie mit dem Fallschirm hinter der Frontlinie ab, ihr gelang es, sich bis zur Pfalz durchzuschlagen und dort Kontakte mit Widerstandsorganisationen aufzunehmen, wurde sie von der Gestapo festgenommen und wahrscheinlich 1944 ermordet. |
== Weblinks == | == Weblinks == | ||
Zeile 12: | Zeile 12: | ||
[[Kategorie:Deutscher]] | [[Kategorie:Deutscher]] | ||
[[Kategorie:Emigrant Sowjetunion]] | [[Kategorie:Emigrant Sowjetunion]] | ||
+ | [[Kategorie:Kinderheim in Iwanowo]] | ||
[[Kategorie:Rote Armee]] | [[Kategorie:Rote Armee]] | ||
[[Kategorie:Partisan]] | [[Kategorie:Partisan]] |
Aktuelle Version vom 18. März 2017, 15:54 Uhr
Elvira Eisenschneider
22.4.1924 (Fischbach an d. Nahe) – Frühj. 1944
1935 politisches Asyl in der UdSSR, Internationalen Kinderheim in Iwanowo, Komsomol, 1941 Abbruch eines Studiums am Literaturwissenschaftlichen Institut Moskau und Ausbildung zur Sanitäterin, danach erneut Studium an einer Technischen Hochschule, meldete sich 1942 freiwillig zur Roten Armee, erhielt eine Ausbildung als Aufklärerin und wurde mehrmals kurzfristig zur Unterstützung von Partisaneneinheiten eingesetzt, im Frühjahr 1943 sprang sie mit dem Fallschirm hinter der Frontlinie ab, ihr gelang es, sich bis zur Pfalz durchzuschlagen und dort Kontakte mit Widerstandsorganisationen aufzunehmen, wurde sie von der Gestapo festgenommen und wahrscheinlich 1944 ermordet.