Fritz Löwenthal

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Fritz (Friedrich) Löwenthal

15.9.1888 (München) – 28.8.1956 (Valdorf/Westfalen)

Abitur, Studium der Rechts- und Staatswissenschaften in Berlin und München, 1914 Gerichtsassessor, 1917 Militärdienst, 1919 Rechtsanwalt in Nürnberg, Stuttgart und Berlin, 1928 KPD, 1930-1932 Mitglied des Reichstages, Mitglied des Exekutivkomitees der Roten Hilfe Deutschlands und Vorsitzender der Internationalen Juristenvereinigung, März 1933 Emigration zunächst nach Frankreich, dann in den Niederlanden, April 1935 in die UdSSR, Arbeit als Sprachlehrer, Redakteur und Übersetzer in Moskau, 1943 Politinstrukteur in Kriegsgefangenenlagern, unter anderem an der Antifa-Schule in Taliza.

Ende 1946 Rückkehr nach Deutschland, SED, Leiter der Abteilung Justizaufsicht bei der Zentralverwaltung für Justiz, 1947 Flucht in die Westzonen, Mitgliedschaft in der SPD und Mitglied des Parlamentarischen Rats, Mai 1949 Ausschluss aus Parlamentarischem Rat und SPD.

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