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		<title>Geleit (Dietz Verlag) - Versionsgeschichte</title>
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		<updated>2026-05-25T00:27:38Z</updated>
		<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in DRAFD Wiki</subtitle>
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		<title>Hajog: 1 Version importiert</title>
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				<updated>2017-03-06T14:07:37Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;1 Version importiert&lt;/p&gt;
&lt;table class=&quot;diff diff-contentalign-left&quot; data-mw=&quot;interface&quot;&gt;
				&lt;tr style='vertical-align: top;' lang='de'&gt;
				&lt;td colspan='1' style=&quot;background-color: white; color:black; text-align: center;&quot;&gt;← Nächstältere Version&lt;/td&gt;
				&lt;td colspan='1' style=&quot;background-color: white; color:black; text-align: center;&quot;&gt;Version vom 6. März 2017, 14:07 Uhr&lt;/td&gt;
				&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td colspan='2' style='text-align: center;' lang='de'&gt;&lt;div class=&quot;mw-diff-empty&quot;&gt;(kein Unterschied)&lt;/div&gt;
&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/table&gt;</summary>
		<author><name>Hajog</name></author>	</entry>

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		<id>http://wiki.drafd.org/index.php?title=Geleit_(Dietz_Verlag)&amp;diff=4464&amp;oldid=prev</id>
		<title>Hajog am 17. April 2010 um 13:07 Uhr</title>
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				<updated>2010-04-17T13:07:59Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;'''Zum Geleit'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir es nicht machen, wird es niemand tun – so lässt sich am besten die&lt;br /&gt;
Haltung beschreiben, die den letzten Überlebenden, unterstützt von wenigen&lt;br /&gt;
selbstlosen Enthusiasten, die Kraft verlieh, den Stoff, der dieses Buch ausmacht,&lt;br /&gt;
zusammenzufügen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Frauen und Männern, die bis 1945 außerhalb Deutschlands gegen das&lt;br /&gt;
alle Freiheit und Menschenwürde zermalmende deutsche NS-Regime – die&lt;br /&gt;
brutalste, heimtückischste und aggressivste Spielart des Faschismus – kämpften,&lt;br /&gt;
ist in diesem Deutschland nur selten gedankt worden. Die meisten sind&lt;br /&gt;
nicht nur vergessen, sondern wurden vorsätzlich vergessen gemacht.&lt;br /&gt;
Die Differenz zwischen dem sich antifaschistisch verstehenden Deutschland&lt;br /&gt;
in den Grenzen der DDR und der sich selbst als Fortführerin des Deutschen&lt;br /&gt;
Reiches deklarierenden Bundesrepublik wirkt noch immer fort. Dabei&lt;br /&gt;
gab es Verdächtigungen, Verunglimpfungen, selbst Verfolgungen zu unterschiedlichen&lt;br /&gt;
Zeiten in beiden deutschen Staaten, wenn auch zumeist gegensätzlich&lt;br /&gt;
politisch motiviert, für ehemalige Widerstandskämpfer, die auf&lt;br /&gt;
»Feindesboden« gegen den Hitlerfaschismus gekämpft hatten. Trotzdem war&lt;br /&gt;
die Chance, »angenommen zu werden«, in der DDR unvergleichlich größer&lt;br /&gt;
als in der BRD, in der 1951 vorzugsweise 730 000 bei der Entnazifizierung entlassene&lt;br /&gt;
Beamte wieder eingestellt wurden – die so genannten 131er.&lt;br /&gt;
Im Staate Bundesrepublik, der Blutrichter nicht nur im Einzelfall alimentierte,&lt;br /&gt;
wagte sich trotz permanenter Freiheitsbeschwörung und trotz freier&lt;br /&gt;
Wahlen niemand, eine landesweite Vereinigung jener deutschen Minderheit&lt;br /&gt;
zu bilden, für die Deutschsein Widerstand gegen den Hitlerfaschismus auch&lt;br /&gt;
im Bunde mit dem Kriegsgegner, dem »Feind« nicht ausschloss. Erst nach&lt;br /&gt;
dem Ende der DDR entstand eine solche – in allen Teilen Deutschlands wirkende&lt;br /&gt;
– Organisation. Sie nennt sich »Deutsche in der Résistance, in den Streitkräften&lt;br /&gt;
der Antihitlerkoalition und der Bewegung ›Freies Deutschland‹ e. V.«&lt;br /&gt;
Ohne Budget, von staatlichen Zuschüssen oder sonstigen Beihilfen von bemittelten&lt;br /&gt;
Sponsoren ganz zu schweigen, aber mit viel gutem Willen ist auf Initiative&lt;br /&gt;
von [[Gottfried Hamacher]], der unterdessen in der zweiten Hälfte seines&lt;br /&gt;
neunten Lebensjahrzehnts steht, das hier ausgebreitete Material in jahrelanger&lt;br /&gt;
Arbeit zusammengetragen worden. Ihm, seinen fast gleichaltrigen Kameraden&lt;br /&gt;
des antifaschistischen Widerstands wie auch jenen, die mit ihm dieses Buch –&lt;br /&gt;
soweit sie sich noch im erwerbsarbeitsgebietenden Alter befinden: in ihrer&lt;br /&gt;
Freizeit – fertig stellten, möchte der Verlag an dieser Stelle ausdrücklich danken.&lt;br /&gt;
Immer wieder haben sie Kriterien entwickelt, immer wieder mussten diese&lt;br /&gt;
verworfen oder mindestens modifiziert werden. Zu vielfältig, zu lebensprall&lt;br /&gt;
waren die Wege jener, über die hier Zeugnis abgelegt wird, als dass dies an6&lt;br /&gt;
gemessen in den strengen Rahmen einer solchen Kurzdarstellung zu pressen&lt;br /&gt;
wäre. Allerdings: Ein Kriterium ist geblieben. Wer als Deutscher während der&lt;br /&gt;
Mordorgie des deutschen Faschismus, mit der die europäischen Völker überzogen&lt;br /&gt;
wurden, nachweislich in den Streitkräften der Antihitlerkoalition, auch&lt;br /&gt;
der französischen Résistance und den Aktionen der Partisanen und Widerstandskämpfer&lt;br /&gt;
anderer Länder oder in der weltweiten [[Bewegung »Freies Deutschland«]] vor dem 8. Mai 1945 Widerstand gegen die Aggressoren, die&lt;br /&gt;
schlimmsten Verderber auch der deutschen Nation, leistete, gehört in dieses&lt;br /&gt;
Buch. Selbst wenn nur wenige Informationen vorlagen, ja nur Teile des Namens&lt;br /&gt;
überliefert sind, war dies Grund, hier verzeichnet zu sein. Völlig gleichgültig&lt;br /&gt;
ist auch, was zuvor oder danach an Politischem geleistet oder nicht geleistet&lt;br /&gt;
wurde; entscheidend ist das Verhalten in der – biographisch gesehen –&lt;br /&gt;
kurzen Zeitspanne des Krieges. Keinerlei Unterschied wurde ebenfalls gemacht&lt;br /&gt;
zwischen den verschiedenen Formen des Widerstands: Ob mit der Waffe&lt;br /&gt;
in der Hand, ob an einem Radiosender tätig, ob als Lehrer in einem Kriegsgefangenenlager,&lt;br /&gt;
ob als Frontbeauftragte oder (in Großbritannien, Schweden&lt;br /&gt;
und in den diversen Staaten Amerikas) als Mitglieder von Organisationen, die&lt;br /&gt;
kollektiv der Bewegung »Freies Deutschland« beigetreten waren – entscheidend&lt;br /&gt;
ist das Was und nicht das Wie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Verlag ist – in freundlicher Absicht – von verschiedenen Seiten mehrmals&lt;br /&gt;
gewarnt worden, dieses Buch der Öffentlichkeit zu übergeben. Nicht nur&lt;br /&gt;
fehlen sehr viele Deutsche, die gerade in den Streitkräften der Staaten der Antihitlerkoalition,&lt;br /&gt;
vor allem in der britischen, US-amerikanischen, australischen,&lt;br /&gt;
kanadischen Armee sowie in der chinesischen Volksarmee gegen den Faschismus&lt;br /&gt;
kämpften und von denen der kleinen Arbeitsgruppe, die dieses Buch erarbeitete,&lt;br /&gt;
zumeist nicht einmal deren Namen zugänglich waren; auch sind viele&lt;br /&gt;
Frauen, die oft nur im Stillen wirkten, bis heute in ihrer Leistung unerkannt&lt;br /&gt;
geblieben; und: Politisch war der weltweite Widerstand der Deutschen außerhalb&lt;br /&gt;
des Reiches breiter, als hier mitunter deutlich wird. Wenn das hier ausdrücklich&lt;br /&gt;
vermerkt wird, übersehen die Herausgeber aber auch nicht, dass der&lt;br /&gt;
Beitrag aller deutscher Widerstandskämpfer zusammengenommen – ob in&lt;br /&gt;
Deutschland selbst oder an der Seite der Antihitlerkoalition – keinen Vergleich&lt;br /&gt;
mit den Anstrengungen der Völker standhält, die den Absturz der menschlichen&lt;br /&gt;
Zivilisation in die furchtbarste Barbarei verhinderten und mit der militärischen&lt;br /&gt;
Zerschmetterung des Hitlerfaschismus und seiner Wehrmacht&lt;br /&gt;
auch das deutsche Volk von seinen schlimmsten Feinden befreiten.&lt;br /&gt;
Einige dieser genannten Mängel dieser Publikation wurden selbstredend&lt;br /&gt;
deshalb verursacht, weil es an Kraft, an Zeit und natürlich auch an Geld fehlte,&lt;br /&gt;
all das schon veröffentlichte Material in einer Vollständigkeit auszuwerten,&lt;br /&gt;
die wünschenswert, aber nur an einer akademischen Einrichtung zu leisten&lt;br /&gt;
wäre. Um zu erinnern, wie es in Deutschland um solcherart Institutionen und um ihre Fähigkeit und Willigkeit bestellt ist, systematische Werke zu erstellen,&lt;br /&gt;
wird kaum ein Leser der Belehrung bedürfen und deshalb damit hier auch&lt;br /&gt;
nicht belästigt werden.&lt;br /&gt;
Vor die Wahl gestellt, dieses Buch zu publizieren oder weiterhin Teil der –&lt;br /&gt;
nicht zuletzt akademischen – Verschweigensgemeinschaft in Deutschland zu&lt;br /&gt;
bleiben, hat sich der Verlag entschlossen, zum einst gegebenen Wort zu stehen&lt;br /&gt;
und das Buch zum 60. Jahrestag der Befreiung vom deutschen Faschismus auf&lt;br /&gt;
den Markt zu bringen. Hunderte Frauen und Männer erhalten mit diesem&lt;br /&gt;
Buch ihre Ehre zurück – und das zählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit all den – hier zu Unrecht, wenn auch nicht mit Vorsatz – Ausgelassenen&lt;br /&gt;
künftig gleiches wiederfahren kann, soll das Projekt fortgeführt werden.&lt;br /&gt;
Jeder, der Ergänzungen, Korrekturen, auch Streichungen beitragen möchte, ist&lt;br /&gt;
gebeten, sich an die Rosa-Luxemburg-Stiftung zu wenden &lt;br /&gt;
 ( handbuch @ rosalux.de oder &lt;br /&gt;
 Franz-Mehring-Platz 1, 10243 Berlin, Telefon: 030 44310123, Fax: 030 44310123).&lt;br /&gt;
Ein Anfang ist also gemacht; möge er sich nicht als ein Ende herausstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.dietzberlin.de/index_2.html| DER VERLAG]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Biographisches Lexikon 2005]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hajog</name></author>	</entry>

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