Stefan Doernberg

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Stefan Doernberg

* 21.6.1924 in Berlin † 3. 5 2010 Berlin

Sohn eines Ingenieurs, 1935 Emigration mit d. Eltern in die UdSSR, 1939 Kommunistische Jugendverband

1941 Abitur in Moskau, meldete sich am Tag des Überfalls auf die UdSSR willig zur Roten Armee, kam im Juli 1941 zu Pionierarbeiten im Raum Smolensk, 1942 Internierung in einem Arbeitslager im Ural, nach Besuch einer Schule der Komintern 1943 wieder an der Front, wurde mit Propagandatätigkeit gegenüber d. Wehrmacht beauftragt, nahm als Leutnant der 8. Garde-Armee an der Befreiung der Ukraine, Belorusslands, Polens und an der Schlacht um Berlin teil, 1945 Rückkehr nach Deutschland

Tätigkeit zunächst in der SMA, dann als Journalist, nach Universitätsstudium als Hochschullehrer u. Forscher der Zeitgeschichte tätig, unter anderem als Direktor der Deutschen Instituts für Zeitgeschichte in Berlin und des Instituts für internationale Beziehungen in Potsdam-Babelsberg, 1971-1990 Generalsekretär u. dann Präsident des DDR-Komitees für europäische Sicherheit und Zusammenarbeit, 1983-1987 Botschafter der DDR in Finnland.

2008-2010 Vorsitzender des Drafd e.V.

Literatur[Bearbeiten]

  • DRAFD-Archiv

(Qu/Lit. DRAFD-Archiv)

Weblinks[Bearbeiten]