Fritz Hilger

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Fritz Hilger

6.5.1906 (Mönchengladbach) – 25.6.1973 (Berlin)

KPD, RFB, RHD, RGO. Seit 1928 arbeitet er gemeinsam mit seinem Bruder Franz in der KPD in Köln. März 1937 von Holland nach Spanien, Kämpfer in der XI. Internationalen Brigade. Am 18. Juli 1937 wird Hilger bei Brunette verwundet und verlor seinen rechten Arm. Mit einem Verwundetentransport kam er 1938 nach Frankreich. 1939 bis 1942 interniert in Südfrankreich, Camp de Gurs, Résistance. Er wurde 1942 an die Gestapo, nach Deutschland ausgeliefert. Von dort konnte er 1944 nach Paris fliehen. In Paris arbeitete er im Komitee Freies Deutschland für den Westen (CALPO).

1946 Rückkehr nach Deutschland. Von 1946-1950 war er für die Parteiarbeit der SED in der Landesleitung Sachsen, in Dresden zuständig. In Berlin war er von 1950-52 als Kulturdirektor tätig. Danach arbeitete er von 1953-57 als Journalist für den ADN: er war Auslandskorrespondent für Rumänien. Später, 1957 war er Chefredakteur für den Verlag für Sport und Technik, Berlin. Ab 1960 übernahm er die politische Leitung des Komitees antifaschistischer Widerstandskämpfer.